Aus dem aktuellen Rundschreiben von Martin (vom 22. August) +++  Einengen, Behandeln und Füttern +++ Aktivitäten im Kleingarten +++ Hochwasserschäden +++ Vereinstreffen am 09. September +++ 

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Das Einengen und Behandeln der Altvölker steht an. Das Einengen im August kann immer als Indikator für die Friedferigkeit der Völker genommen werden. Kein Stich beim Abschütteln der Waben, ein ruhiges Zurückziehen in die Wabengassen bei nur wenig Rauch ist ein Zeichen für sanftmüdige Völker. Werdet Ihr beim Abschütteln ständig attackiert, so solltet Ihr über den Austausch der Königin nachdenken.
September und Oktober sind dafür ein guter Zeitpunkt. Ihr müsst einfach nur die alte Königin herausnehmen und die neue im Käfig unter Futterteigverschluss dazuhängen. Wer auf Nummer sicher gehen will, läßt den Käfig einen Tag ganz geschlossen und läßt Tags darauf die Königin freifressen.
Auf den ehemalige Honigraum, der nun zum zweiten (oberen) Brutraum wird, setze ich beim Einengen eine Leerzarge.
In diese Zarge schüttele ich die Waben aus dem unteren Brutraum ab. Falls die Königin sich noch dort befinden sollte, fällt sie so nicht zufällig neben das Volk. Die aufgesetze Zarge dient nun auch als Raum zur Aufstellung des Dispensers zur Varroabehandlung. 100 ml Ameisensäure, die in 3 bis 4 Tagen verdunstet, auf den brutfreien, ehemaligen Honigraum gesetzt, sollte Ende August die Milbenzahl drastisch reduzieren ohne die Brut zu schädigen, die sich ja relativ weit entfernt im unteren Brutraum befindet. Eine Hilfestellung zur Wahl des richtigen Behandlungszeitpunkts, was das Wetter anbelangt findet Ihr auf der Seite des Fachzentrums Bienen und Imkerei Rheinland Pfalz unter "Varroawetter". 
Nach Abschluß der Behandlung werden die Völker mit 2 Gaben a 10 Liter Futtersirup aufgefüttert. Ich nehme nach der Erfahrung in diesem Jahr lieber 20 als 16 Liter. So erspare ich mir den Stress im Frühjahr. Ende August Anfang September ist die Auffütterung oft schon in einer Woche abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt sollten die Wirtschaftsvölker noch so stark sein, dass bei wenig Flugbetrieb eine ordentliche Bienentraube nach dem Einengen im Boden durchhängt. Wenn das nicht der Fall ist und auch die Wabengassen nicht gut besetzt sind, engt das Volk auf eine Zarge ein. So könnt ihr es dann im Oktober mit einem anderen einzargigen Volk vereinen. 
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Die Neugestaltung unseres Bienengartens in der Goethestraße schreitet voran. Nächste Woche Donnerstag beginnen wir mit mit der Neupflasterung der Terasse. Wir treffen uns regelmäßig Donnerstags gegen 17.00 Uhr und Samstag morgens um 10.00 Uhr. Kommt einfach vorbei, wenn ihr mithelfen wollt.
Zur Finanzierung haben wir das Projekt auf das Spendenportal der Volksbank Bochum-Witten "Heimathelden brauchen Möglichmacher" eingestellt. Wenn Ihr auf der Seite auf "Projekte entdecken" geht, findet Ihr uns unter "Projekte in Witten".
Gebt die Seite doch einfach an Bekannte und Freunde*innen weiter. 
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Die Volksbank hat uns zudem im Rahmen ihrer Fluthilfe eine finanzielle Unterstützung gegeben. Dafür herzlichen Dank.
Die Imker*innenversicherung hat die im Verein vom Hochwasser betroffen Imker*innen bereits entschädigt. Leider waren die Imker*innen im Rheinland nicht versichert. Im neuen "Bienenjournal" findet Ihr dazu einen Bericht. Wir werden in der nächsten Sitzung des Kreisvereins mit den Vereinsvorsitzenden über Unterstützungsmöglichkeiten beraten. 
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Die Einladung zu unserem nächsten Vereinstreffen am 9 September lasse ich euch Anfang September zukommen. 
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